Sexualunterricht an Schweizer Schulen

Analyse und Bericht von Felix Meyer,  Basel, 27.Januar 2012   ...  8.August 2018

 

Gegenwärtig ist die Ausarbeitung des Lehrplans 21 (= LP21) voll im Gange. Darin wird auch die Sexualkunde als sexualkundlicher Unterricht (= SU) festgelegt und ausgearbeitet. ( www.lehrplan21.ch

Der SU soll dann gesamtschweizerisch eingeführt werden, wobei die Kantone die Rahmenbedingungen und Detailregelungen vornehmen können.

 

Der SU wurde in Deutschland bereits 1974 eingeführt, mit äusserst negativen Folgen.

Als Folge dieses Unterrichts sind die Geschlechtskrankheiten (= GK) enorm angestiegen, die Teenager-Schwangerschaften haben zugenommen, und die Abtreibungen und der sexuelle Missbrauch hat  zugenommen, also das Gegenteil der gewünschten Zielsetzung wurde erreicht.

 

Damit Gleiches in der Schweiz nicht geschieht muss hier eine strenge Kontrolle dieses Prozesses erfolgen, und falls dies nicht erlaubt wird, so muss der gesamte SU mit allen Mitteln verhindert werden.

 

Alle, die am LP21 mitarbeiten beteuern, dass eine gute und saubere Sexualausbildung aufgebaut werde. Auch die Lehrer, welche diesen Unterricht vermitteln sagen von sich dasselbe.

 

Die wichtige Frage aber lautet: Was ist saubere und gute Sexualausbildung?

 

Zur Klärung dieser Frage muss ich etwas ausholen.

 

In der   „Strategie des Bundesrats in der Gesundheitspolitik“ (22.Juni.2011) steht unter

 5.1. Ziel und Leitlinien:

Im Zentrum der Gesundheitspolitik steht der Mensch. Das Ziel der schweizerischen Gesund-heitspolitik liegt darin, die Gesundheit der Menschen in der Schweiz noch besser zu fördern und schützen. Die Menschen sollen möglichst gesund sein und dies möglichst lange.    

 

Diese Zielsetzung gilt selbstverständlich auch für die Ausbildung an den Schulen.

 

Die Kompetenz für die Erreichung dieses Zieles liegt zum Teil auf Bundesebene, dem Bundesamt für Gesundheit (= BAG), sowie auf kantonaler Ebene in den Bildungs- resp. den Erziehungs-Departementen.

Die bisherige Arbeit des BAG auf diesem Gebiet ist katastrophal. Das BAG hat pornografische Schriften und Anleitungen für die Schule entwickeln lassen und unterstützt  Beratungszentren, welche Frühsexualisierung und Homo-Förderung lehren.

 

Die D-EDK (Erziehungs-Direktoren-Konferenz) = Verbund von 21 Kantonen. Diese erstellt den LP21. 

Mit dem LP21 wird nun ein gemeinschaftlicher Lehrplan für die deutsch- und mehrsprachigen Kantone erstellt, welcher die nationalen Bildungsziele festgelegt. Ein Teilbereich dessen ist die Sexualausbildung.

 

Bei der Sexualerziehung, so wie sie in Deutschland an den Schulen durchführt wird, und auch in der Schweiz bis jetzt geplant ist, wird jedoch der Aspekt der körperlichen Gesundheit beiseite gelassen.

Dabei wird als oberste Zielsetzung angestrebt, einen Zustand eines maximalen Wohlsein-Empfindens zu erreichen, unter Verhinderung von unerwünschter Zeugung = "sexuelle Gesundheit".

Siehe dazu: "physisch, psychisch, geistig" : hier  
 

Den Jugendlichen wird gelehrt:

- Homo, Lesbisch, Bisex, Transsex oder Heterosexual , dies sei alles gleichwertig und absolut normal

- Selbstbefriedigung sei gut, erhöhe das Lustgefühl, diene zum Kennenlernen des Körpers und

   sei eine gute Vorbereitung für den Geschlechtsverkehr

- Den Zeitpunkt des „ersten Males“ von GV bestimmst du selbst. Dazu einen ungestörten Ort   suchen  und mit dem Partner das Schöne erleben. Vielleicht klappt nicht alles beim ersten Mal, mit jedem Mal wird es dann schöner.

Dort wo von Sexualkrankheiten gesprochen wird, wird praktisch nur  HIV/AIDS    erwähnt,  und dass der beste Schutz davor die Verwendung von Kondomen sei.

Siehe dazu: "Sexualunterricht macht krank" : hier  
 

Die Folge dieser Art von Sexualunterricht ist, dass die Anzahl von Ansteckungen von Geschlechts-Krankheiten (= GK) in den letzten 20 Jahren ganz enorm angestiegen ist.

Siehe Beilage 1  (EU-Studie: Je mehr und je früher … desto mehr Geschlechtskrankheiten, Juni 2011)

 

Allein in Deutschland wurden letztes Jahr über 300'000 Neuansteckungen der GK Chlamydia festgestellt!  Siehe Beilage 2    (deutsches Aerzteblatt, Februar 2011)                                          -

Bemerkung: Die GK Chlamydia wird nur durch sexuelle Begegnungen übertragen. In Schwimmbädern kann man die Chlamydia der Augen auflesen.

 

Auch die tot geglaubte GK Syphilis ist wieder gekommen und steigt enorm an.

Dies trotz dem grossen Fortschritt in der Medizin (Pharmabranche) auf diesem Gebiet.

Siehe Beilage 3  (Tripper und Co. nehmen zu, SDA Februar 2010)

 

Der Sexualunterricht bewirkt das Gegenteil von dem was er verspricht!

Siehe Beilage 4  (Erziehung oder Manipulation?,  Elternverein NRW)    NRW = Nordrhein Westfalen

 

In Deutschland dafür zuständig: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (= BZgA).

Ihr gesetzlicher Auftrag lautet: „Prävention von Infektionskrankheiten, insbesondere HIV/Aids und andere sexuell übertragbaren Krankheiten

Erreicht wird durch ihre Arbeit durch ihre Sexualaufklärung exakt das Gegenteil!!!

 

In der Schweiz ist auf Bundesebene das BAG und in den meisten Kantonen sind Beratungszentren, welche speziell für die Jugendlichen die Prävention von GK erreichen sollten.

Diese Zentren unterhalten Internet-Seiten mit ihrer Aufklärung und Beratungstätigkeit.

 

Beispiel: Fachstelle für Sexualpädagogik vom Schulgesundheitsdienst der Stadt Zürich:

Im Internet: www.lustundfrust.ch   mit Broschüre „Hoppel-Poppel“ per Download

Dort wird den Jugendlichen zuerst mitgeteilt, dass sie das Recht hätten, die Sexualität so zu leben, wie sie es für richtig finden, auch gegen die Meinung der Eltern (Streicheln, Petting, Selbstbefriedigung und GV). Voraussetzung sei nur, dass beide Beteiligten dies wollen …

Dann Hinweise, wo sie Hilfe zur Abtreibung erhalten, falls mal eine Schwangerschaft entstehen sollte …

Die Zürcher Fachstelle betreibt die HP „lustundfrust.ch“.

Darauf sind viele Links zu weiteren Internet-Seiten. Ein direkter Link führt zu lilli, wo die Jugendlichen detaillierte Anleitung erhalten, wie genau die Geschlechtspraktiken ausgeführt werden (Onanieren, Analsex,  Oralsex, GV und Stellungen  usw.).

 

Hier eine kurze Vorstellung von lilli:   www.lilli.ch                                                                                                                                          

Das Präventionsprojekt Lilli entstand Anfang 2001 auf Initiative der Beratungsstelle Nottelefon im Rahmen eines Präventionsauftrags der Stadt Zürich.

Unter TIPPS für Jugendliche stehen viele detaillierte Anleitungen. So tönt es darin wörtlich:

…  Viele Männer haben es auch sehr gern, wenn ihre Hoden in den Mund genommen oder mit dem Mund stimuliert werden. Achte darauf, wie es am Hodensack riecht: Dank der Haare kann sich der Geschlechtsduft hier richtig entfalten.

Falls dein Mund mal müde wird, kannst du mit den Händen weiter machen. Oder du kannst den Penis zwischen die Brüste nehmen und so weiter. Frag deinen Freund, was ihm gefällt, wenn du es machst, dann kann er dich noch auf weitere Ideen bringen.

Falls dein Freund einen Samenerguss hat, entscheidest du selbst, was du mit dem Sperma machst. Wenn dein Freund in deinem Mund kommt, dann kannst du das Sperma versuchsweise herunterschlucken und schauen, wie es dir schmeckt. …

Dies ist eine exakte Anleitung zu ungeschütztem Oralsex. Und dies unter dem Titel: „Förderung der Gesundheit!!!“ . Dies zeigt deutlich, wie verkehrt diese Leute handeln. Und das Ganze finanziert mit Steuergeldern und Mithilfe des BAG (schöne Gesundheit, die krank macht).
In meinen Augen ist dies Pornografie und gehört nach StGB Art.197 bestraft.

Jetzt zurück zur ersten Frage:


- Ist dies eine saubere und gute Sexualausbildung?

     - Kann man so etwas unterstützen?

     - Kann man solchen Leuten Vertrauen schenken, die schulische Sexualausbildung in  der Schweiz   auszuarbeiten?


Wenn man die Grundlagenwerke der Sexualpädagogen U.Sielert, Schmidt/Sielert, S.Timmermanns liest, so erkennt man, dass diese Leute unter „gesundem Sexualleben“ einen Zustand von psychischem Wohlbefinden verstehen. Dieses Wohlbefinden wird erhöht durch den Lustgewinn im Sexualleben. Folglich: Je mehr sexuelle Lust, umso höher das psychische Wohlbefinden. Dass dabei der Körper zwangsweise krank wird  (Geschlechtskrankheiten) wird völlig ignoriert.

Am Rande wird erwähnt, dass die Übertragung von Geschlechtskrankheiten durch Verwendung von Kondomen verhindert wird. Dies ist aber falsch und klar widerlegt. Auch mit Kondomen ist die Übertragung von GK vorhanden, nur ist die Wahrscheinlichkeit geringer.
(Pearl-Index für Kondom = 2 bis 12, ohne Kondom = 85, bei Abstinenz (= Enthaltsamkeit = 0).

In allen Beratungszentren wird von Prävention gesprochen, und es werden Verhütungs-Methoden in grosser Zahl angeboten. Dabei ist aber die sicherste Verhütung nirgends erwähnt! Weder die Abstinenz (Enthaltsamkeit), noch die ABC-Methode erscheint in irgendeiner dieser Beschreibungen.  ABC-Methode (= abstinence, be faithful, condom) auch ABC-Ansatz.  
Die HPs dieser Zentren lehren alle dasselbe und haben empfohlene Links zu lilli.ch


Folgerung:

Der Sexualunterricht nach deutschem Vorbild ist absolut verkehrt. Anstatt Prävention und Förderung der Gesundheit wird eine enorme Zunahme der Geschlechtskrankheiten erreicht.
300'000 Neuinfektionen pro Jahr (in Deutschland)
– unglaublich, aber wahr.

Man muss eine neue Sexualausbildung fordern, mit welcher eine Verbesserung der Gesundheit, resp. ein wirkungsvoller Schutz vor Erkrankung erreicht wird.

Bei der D-EDK (Lehrplan 21) sind folgende klare Forderungen zu stellen:


1.      Der Sexualunterricht (= SU) darf nicht auf gleiche Weise wie in Deutschland erfolgen, da dort als Folge des SU die Zahl Ansteckungen mit GK dramatisch zugenommen hat.


2.      Unter "Verhütungsmassnahmen" gehört an erster Stelle die Methode der (sexuellen) Abstinenz. Gleichzeitig ist dabei die Wirksamkeit dieser Methode anzugeben, im Vergleich zu Kondom und anderen Verhütungsmassnahmen. Dies sowohl in der Funktion von Verhinderung unerwünschter Schwangerschaft, als auch in Bezug auf Ansteckung von GK.


3.      Das Konzept ABC-Methode ist in den Unterricht einzubauen, da dieses die besten Resultate ergeben hat.  (Siehe Beilage 5)


4.      Bei der Vorstellung der verschiedenen sexuellen Orientierungen ist auf die Sprache der Natur zu achten:
Was passt zusammen?        Welche Kombination kann Kinder zeugen?
(Die Aussage: alle Orientierungen sind gleichwertig ist wegzulassen,  die Kinder finden von sich aus die richtige Kombination). Die logische Folgerung, dass die heterosexuelle Ausrichtung in Verbindung in einer stabilen Zweierbeziehung die besten Voraussetzungen für den Erhalt der Gesundheit darstellt, ist zu erarbeiten.                      


5.      Es dürfen keine verderblichen Broschüren ausgeteilt, oder Entsprechendes gelehrt  werden, welches das gesunde, unverfälschte Gewissen verbildet!                                                                                                                    - Broschüren wie z.B. : „Schwul lesbisch – selbstverständlich“   Siehe dazu Beilage 6


6.      Es dürfen keine Internetlinks angegeben werden, da dort zu viele Verführungen angeboten werden.   
Im Gegenteil, es muss vor dem Internet gewarnt werden, mit dem Hinweis, dass viele Pädophilen und entsprechend Veranlagte ihre falsche Meinung dort publizieren!

 

 

Wenn diese Forderungen erfüllt sind, dann kann mit der Sexualausbildung das Ziel der Förderung der Gesundheit, resp. Schutz vor Krankheit erreicht werden, und man kann so dieser Ausbildung mit gutem Gewissen zustimmen.

Werden diese Forderungen nicht erfüllt, dann ist jeglicher SU an den Schulen zu verhindern. 

Darum: Lehrplan 21 ablehnen und Petition unterschreiben!
 

Eine gute Definition des Sexualunterrichtes ist hier zu finden.


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Hier nochmals die einzelnen Beilagen:
Beilage 1 = EU-Studie: Je mehr und je früher Sexual-Erziehung desto mehr Geschlechtskrankheiten
Beilage 2 = Chlamydia-Trachomitis-Screening: 300'000 Neuerkrankungen pro Jahr ...
Beilage 3 = Geschlechtskrankheiten: Tripper und Co. nehmen zu
Beilage 4 = Erziehung oder Manipulation: Erfahrungen mit schulischer Sexualerzi
Beilage 5= Der Papst und das Kondom: Erfahrungen und Resultate mit dem ABC-Ansatz
Beilage 6 = Schwul-lesbisch: Zur Broschüre welche für Schulen erstellt wurde.